Stellen wir uns geräuschlose Schritte auf einem Marmorboden vor, das feine Rauschen des Wassers in der Wellness-Zone und die zarten Klänge klassischen Jazz aus verborgenen Lautsprechern in der Hotelhalle. Investoren von Häusern des High-End-Bereichs geben ein Vermögen für die vollkommene Wahl der Akustik aus, denn der Klang entscheidet über die Wahrnehmung eines Raumes ebenso stark wie das Licht. Diese sorgfältig entworfene Klanglandschaft verschwindet jedoch in dem Augenblick, in dem ein Gast beschließt, seinen Aufenthalt mit dem Smartphone festzuhalten. Es genügt, dass beim Teilen des Berichts in den sozialen Medien der Algorithmus der Anwendung selbsttätig den beliebtesten viralen Pop-Titel unter die Aufnahme legt. Palastarchitektur mit einem angriffslustigen Beat im Hintergrund gibt eine Botschaft, die sich selbst widerspricht – und eben sie erreicht die künftigen Kunden, nicht die ursprüngliche Akustik der Halle.
Klang als unsichtbare Architektur des Luxus
In der Hospitality-Branche endet die Ästhetik nicht bei den Eindrücken des Auges. Audio-Branding, also der strategische Umgang mit Klang, ist die unsichtbare Grundlage jeder ansehnlichen Erfahrung. Wird das digitale Bild eines Hotels im Netz durch Zufall „vertont“, schwindet das Versprechen verfeinerten Quiet Luxury augenblicklich.
Sieht ein wohlhabender Kunde Material, in dem ein gutes Bild sich mit einer zufälligen Tonspur streitet, verliert er das Vertrauen in das Ganze – und mit ihm in den Preis. Die Folgen dieser Erscheinung für den Markt untersucht der Artikel Die Psychologie der Ästhetik in der Hotellerie. Das Fehlen bildlich-klanglicher Stimmigkeit schafft gefährlichen Druck auf Nachlässe und zwingt das Haus zur unablässigen Verteidigung der entscheidenden Kennzahl Average Daily Rate (ADR). Die Mechanismen dieses Schutzes beschreibt genau der Text Den ADR verteidigen.
Algorithmisches Durcheinander in der Welt laienhafter Aufnahmen
Die Begeisterung für kostenlose Reichweite hat viele Hotels dazu gebracht, die Herrschaft über ihr Bild vollständig der Erscheinung des User-Generated Content (UGC) zu überlassen. Leider entscheidet in der digitalen Welt nicht der Gast, sondern der Algorithmus, welcher Titel als Hintergrund für seine Aufnahme vorgeschlagen wird. Die Jagd nach Trends legt Musik auf, die schnelle Klicks erzeugen soll und nicht die Erhabenheit und Erlesenheit einer Fünf-Sterne-Suite wiedergeben.
Das Problem endet nicht beim Klang – das ganze Material entsteht ohne Beteiligung des Hauses, worüber die Veröffentlichung Curated Guest Content (CGC) und UGC schreibt. Die Tonspur ist nur jene Schicht, an die das Hotel gewöhnlich überhaupt nicht gedacht hat.
Regie der Sinne im Kinostandard
Um sich vor dem zerstörenden Einfluss zufälliger Algorithmen zu schützen, entscheiden sich bewusste Marken für die Einführung des Kinostandards. Statt den Gästen das Aufnehmen zu verbieten, reicht ihnen das Hotel zurückhaltend ein Werkzeug, das die Güte ihrer Erinnerungen sogleich in den Rang wirklichen Kinos hebt und dabei nicht nur für das Bild, sondern auch für den Klang sorgt.
Mit der Architektur von Odoardo Lens™ leitet ein Hotel einen Vorgang virtueller Regie ein. Der Gast nähert das Smartphone einer schwarzen, mit haptischer Vergoldung überzogenen Willkommenskarte. Die im Browser gestartete Oberfläche schlägt zurückhaltend Einstellungen vor und stützt zugleich ein kluges Upselling von Spa-Anwendungen. Danach gelangt das Material in die Cloud, wo es ein ideales Color Grading erhält. Der Schlüsselabschnitt ist jedoch, was mit der Tonspur geschieht – die Cloud schneidet die Einstellungen zusammen mit Musik, die dem Charakter des Materials angepasst ist, statt diese Wahl dem Algorithmus einer sozialen Anwendung zu überlassen. Statt Zufall entsteht Curated Guest Content (CGC), stimmig mit der Identität der Marke. Den Träger selbst, mit dem der ganze Vorgang beginnt, beschreiben wir im Text Das Gasterlebnis gestalten.
Umwandlung, angetrieben von einer stimmigen Erfahrung
Eine audiovisuell stimmige Videopostkarte sieht man bis zum Ende an und wischt sie nicht nach zwei Sekunden weiter. Die in sie eingebaute Schaltfläche lädt die Betrachter zur Buchung ein. Dieser fließende Vorgang treibt Direct Booking an und erlaubt dem Haus, die globalen Vermittler zu umgehen.
Die Provision aus jeder Buchung, die sonst an eine OTA ginge, auf diese Weise zurückzuholen verbessert die Kennzahl Gross Operating Profit Per Available Room (GOPPAR). Diesen Mechanismus erklärt die Untersuchung Direktbuchungen in Premium-Hotels.
Ein Ökosystem, in dem die Technik schweigt
Die Harmonie des Klangs im Netz sollte eine Verlängerung der vollkommenen Stille in der physischen Welt sein. Im Geist einer kompromisslosen Sorge um die Sinne streben Hotels danach, alle Störer zu verbergen. Den Verzicht auf laute, Klang aussendende Bildschirme zugunsten belebten Holzes, geliefert von den Lösungen von Odoardo Soul™, erörtert der Artikel Quiet Luxury und die zeitgenössische Technik. Die Ergänzung des Raumes wird autorisierte Kunst von Odoardo Art™, worüber der Text Der Quiet-Luxury-Stil in Innenräumen schreibt, und das Ansehen der Marke im Netz ergänzen die exklusiv genutzten Adressen aus dem Bestand von Odoardo Space™.
Warum der Klang hier ebenso viel entscheidet wie das Bild, sagt der Schöpfer des Odoardo™-Ökosystems:
„Ein Hotel wählt die Musik in der Halle ein halbes Jahr lang und findet sich dann damit ab, dass unter seinen Aufnahmen ein vom Algorithmus einer Anwendung gewählter Titel spielt. Bild und Klang sieht man zusammen. Ein falscher Takt kann so viel kosten wie schlecht gesetztes Licht.“
Der bewusste Umgang mit dem Audio-Branding in den von Gästen geteilten Materialien ist heute mehr als Sorgfalt im Detail. Er ist der Schutz des Wertes einer Marke. Die Besuchenden mit einem Werkzeug auszustatten, das die Tonspur dem Charakter des Hauses anpasst, hilft, erarbeitete Margen und die Unabhängigkeit am Markt zu verteidigen.
Warum die Stille bei uns ein Werkstoff ist und kein Mangel, schreiben wir im Manifest. Das gegenwärtige Bild Ihrer Marke im Netz finden Sie im Bereich Untersuchungen.
Odoardo Soul™
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Odoardo Art™
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