Die Leitungen angesehener Hotelhäuser wissen genau, dass der rechte Umgang mit Licht eine Kunst ist, die gewaltige finanzielle Mittel verlangt. Innenarchitekten verbringen Monate damit, die passende Farbtemperatur der Leuchtmittel zu wählen, den Einfallswinkel der Strahlen in den Ruhezonen oder das genaue Ausleuchten der Struktur eichener Möbel. Dieser ganze kunstvolle Plan, der eine Stimmung des Quiet Luxury schaffen soll, zerfällt nicht selten im Bruchteil einer Sekunde. Es genügt, dass ein Gast sein Smartphone hervorzieht. Die in die Telefone eingebauten Algorithmen zerstören, indem sie das Dunkel einer erlesenen Bar künstlich aufzuhellen versuchen, den beabsichtigten Kontrast vollständig. Sie legen Korn auf, flachen das Bild ab und verwandeln tiefe, warme Töne in kaltes, unschönes Durcheinander. Im Ergebnis stellt sich eine Investition von vielen Millionen in Architektur in den sozialen Medien dar wie eine zufällige Aufnahme aus einem billigen Motel.
Die Falle des digitalen Auges und der Verlust der Einzelheiten
Aus Sicht der Hospitality-Branche ist jedes vom Kunden veröffentlichte bildliche Material eine harte Erklärung über den Marktwert des Hauses. Mobiltelefone kommen, obwohl immer fortgeschrittener, mit den schwierigen Lichtverhältnissen elend zurecht, die ein untrennbarer Teil von Räumen wie vertrauten Wellness-Zonen oder Fine-Dining-Restaurants sind. Diese Erscheinung macht organischen, laienhaften User-Generated Content (UGC) für das High-End-Segment zu einer gewaltigen Gefahr.
Die Folgen dieser Abweichung für die Bewertung eines Hauses zerlegen wir in der Veröffentlichung Die Psychologie der Ästhetik in der Hotellerie. Sehen künftige Gäste ein abgeflachtes, schlecht belichtetes Bild, bewerten sie das Hotel niedriger, als es sein Rang ergäbe. Das Haus verliert das bildliche Argument, das hohe Sätze begründet, was zu gefährlichem Druck auf Nachlässe und zu einer langsamen Erosion der Bewertung der Marke in einem wettbewerblichen Markt führen kann. Die Frage des Einflusses schwacher Videos auf eine Marke erörtert umfassender der Text Curated Guest Content (CGC) und UGC.
Ein virtueller Retuscheur im Kinostandard
Der Kinostandard verschönert einen Raum nicht – er berichtigt, was der Automat im Telefon verdorben hat. Es geht darum, das Bild in den Zustand zurückzuführen, in dem der Gast den Raum mit eigenen Augen sah, und nicht darum, etwas zu zeigen, was dort nicht ist.
Die Infrastruktur von Odoardo Lens™, die allein durch das physische Annähern des Smartphones an eine luxuriöse Willkommenskarte startet, übernimmt die Last der virtuellen Regie. Die Software schlägt beste Einstellungen vor und stützt fein das Upselling bei den Leistungen mit der höchsten Marge. Der schwerste Teil der Arbeit geschieht jedoch in der Cloud. Das rohe Material gelangt auf äußere Server, was das Problem der Überlastung des Geräts des Kunden beseitigt – diese Erscheinung erörtern wir im Artikel Technik ohne Barrieren.
Danach nehmen Algorithmen eine fortgeschrittene Stabilisierung vor und legen ein kinohaftes Color Grading auf. Die Farbkorrektur holt architektonische Einzelheiten aus dem Schatten, stellt den richtigen Weißabgleich wieder her und gibt dem Bild eine Tiefe, die an Hollywood-Produktionen erinnert. In einem guten Dutzend Sekunden entsteht verfeinerter Curated Guest Content (CGC), der den luxuriösen Charakter des Raumes voll wiedergibt.
Rentabilität, verborgen in der Farbpalette
Ein schönes Bild im Netz ist jedoch mehr als nur ein Grund zum Stolz der PR-Abteilung. Es ist ein genaues Werkzeug, das die Umwandlung antreibt. Sehen die Bekannten des Gastes eine vollkommen gefasste und gefärbte Aufnahme, erscheint im Abspieler eine diskrete Schaltfläche, die dazu einlädt, die Verfügbarkeit des Hauses zu prüfen.
Ein so geführter Pfad leitet höchst erwünschtes Direct Booking ein. Die globalen OTA-Suchmaschinen auf diese Weise zu umgehen bewirkt, dass die gesparte Provision in der Kasse des Hotels bleibt. Den strategischen Zugang zu diesem Mechanismus erklärt ausführlich die Untersuchung Direktbuchungen in Premium-Hotels. Dank der Beseitigung der Gebühren der Vermittler steigt der Gross Operating Profit Per Available Room (GOPPAR), denn derselbe Zimmerpreis bleibt ganz im Haus. Zugleich nimmt ein Bild, das der wirklichen Klasse des Raumes entspricht, dem Vertrieb einen Teil des Drucks auf Nachlässe, was hilft, die Kennzahl Average Daily Rate (ADR) zu halten. Den Mechanismus dieser Verteidigung beschreibt der Artikel Den ADR verteidigen.
Ganzheitliche Regie des Premium-Raums
Die digitale Bildkorrektur ist die natürliche Verlängerung der Bemühungen um eine makellose Ästhetik in der physischen Welt. Räume gewinnen durch das, was im Hintergrund des Bildes erscheint – etwa durch wechselnde, autorisierte Kunst in Zusammenarbeit mit Odoardo Art™ –; die Rolle solcher Einzelheiten bei der Beurteilung eines Aufenthalts beschreibt der Text Wie hebt man den NPS von Hotelgästen?. Den Wunsch wiederum, entstellende Verkabelung zu beseitigen, lässt sich verwirklichen, indem die Steueroberflächen mit Hilfe der belebten Materie von Odoardo Soul™ in massiver Eiche verborgen werden, was wir im Artikel Quiet Luxury und die zeitgenössische Technik entfalten. Wirkliche Gastlichkeit in den Klubzonen lässt sich zusätzlich durch zurückhaltende Werkzeuge für Gespräche wie Odoardo Alibi™ anregen. Die Ergänzung eines so geschützten Ansehens in der virtuellen Arena sind die reinen, exklusiv genutzten Domains aus dem Bestand von Odoardo Space™.
Die Frage der Symbiose zwischen Architektur, Bild und Technik fasst der Schöpfer des Odoardo™-Ökosystems zusammen:
„Farbe und Licht sind die schweigenden Erzähler eines Raumes. Die wirkliche Kunst der Technik besteht darin, dieses Bild digital zu berichtigen und dem Raum seine Autorität zurückzugeben, ohne in die Privatheit des Gastes einzugreifen.“
Der bewusste Umgang mit digitalem Licht und Farbton ist eine der am meisten unterschätzten Formen, die Marge in der Hotellerie zu verteidigen. Indem es unvollkommene Smartphone-Einstellungen in geeichte Videopostkarten verwandelt, stützt ein Haus seine Werbebotschaft auf das, was es tatsächlich gebaut hat – und sichert sowohl das eigene Erbe als auch das Kapital der Investoren.
Woher bei uns diese Abneigung gegen bildlichen Lärm kommt, erklären wir im Manifest. Wie Ihr Haus heute in den Augen des Netzes aussieht, prüfen Sie im Bereich Untersuchungen.
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